Der Rosenmontagszug schlängelt sich gerade mit 300 Tonnen Kamelle und 300.000 Strüßjer durch die Innenstadt. Karneval ist Brauchtum, Tradition, Grund zur Freude, Politik und Identität unserer Stadt. Selbst Schnee oder Hagel können die Laune nicht trüben. Und auch morgen geht das bunte Treiben mit zahlreichen Veedelszügen weiter. Es gibt wohl keine Schule, keinen Verein und keinen Stadtteil, die nicht mitmachen – vom Oberbürgermeister bis zur Kita, ganz Kölle ist jeck.
Wir begeben uns jetzt zurück ins Geschehen, und morgen Abend ist der Nubbel dran. Kölle Alaaf!
Unser Europa-Abgeordneter (MdEP) Thomas Geisel hat sich entschieden seinen diesjährigen Jahresempfang am 28. Februar (Samstag) in Köln auszurichten. Auch wenn dies bereits genug Anlass zur Freude ist, können wir uns umso mehr darüber freuen, dass auch unsere Parteigründerin Sahra Wagenknecht zugesagt hat. Der geschichtsträchtige Rheinpark in Köln-Deutz unterstreicht den besonderen Charakter dieses Abends. Einlass ist ab 17:30 Uhr mit voraussichtlichem Beginn um 17:45 Uhr.
Da die Nachfrage erwartungsgemäß die Kapazitäten vor Ort übersteigen werden, ist eine Anmeldung erforderlich, die das Büro von Thomas Geisel entgegen nimmt. Bei Interesse können sich die BSW-Mitglieder per E-Mail bei seinem Büroleiter Thomas Weber anmelden: geisel-wk-duesseldorf@web.de
** U-Bahn/Bus-Streik am 28.2. ** Der DB-Verkehr ist davon nicht betroffen, die Anfahrt per S-Bahn, RB/RE und Fernverkehr ist problemlos möglich. Vom Bahnhof Köln-Messe/Deutz sind es fußläufig 700 Meter in den Rheinpark. PKW-Parkplätze gibt es am Auenweg und an der Therme bzw. unter der Zoobrücke.
Wann: Sa, 7. Februar – Aufstellung 18 Uhr, Abmarsch 19 Uhr Start: Josefine-Clouth-Straße 15-17, Köln-Nippes Abschluss: Hornstraße, kurz vor dem Odonien
In Köln wird bezahlbarer Wohnraum für immer mehr Menschen zur Ausnahme. Studierende, junge Eltern, Geringverdiener und viele andere erleben täglich, wie schwierig es geworden ist, eine angemessene Wohnung zu finden – und das zu Preisen, die nicht existenzbedrohend sind. Hohe Mieten, zu wenig Angebot und Diskriminierung verschärfen diese Lage weiter.
Unter dem Motto „Allerhühste Zick för en andere Wunnungspolitik – mer könne nit all em Dom schlofe!“ wird der Geisterzug am Samstag, 7. Februar 2026 durch Nippes ziehen. Der Verein Ähzebär un Ko e.V. möchte damit appellieren, dass es endlich eine andere Haltung in der Wohnungspolitik braucht.
Beim 35. Geisterzug setzen wir deshalb ein sichtbares und lautes Zeichen: Wohnen ist ein Grundrecht – kein Luxusgut.
Zugweg des Geisterzugs 2026 in Köln-Nippes: Von den Clouth-Werken zum Odonien
Hintergrund: Der Geisterzug ist eine politische Demonstration und ein alternativer Karnevalszug, dessen Ursprung im Jahr 1991 liegt, als aufgrund des 2. Golfkriegs der Rosenmontagszug ausfiel. Es organisierte sich eine Anti-Kriegs-Demonstration und somit war der Geisterzug ins Leben gerufen. Er hat sich seitdem fest im Kölner Karnevalstreiben etabliert und geht jährlich mit einem neuen Zugweg und neuem politischem Motto mit mehreren Tausend Jecken an den Start.
Mehr Infos und historischer Rückblick: geisterzug.de
Was kann Diplomatie heute noch leisten? Und wie ist die Rolle und Zukunft Europas inmitten der Weltmächte? In Zeiten weltpolitischer Spannungen sprachen unser Europa-Abgeordneter Thomas Geisel und Dr. Erich Vad, ehemaliger Brigadegeneral und sicherheitspolitischer Berater von Kanzler Merkel, über den schmalen Grat zwischen Eskalation und Verständigung. 120 interessierte Bürger kamen zu dem ausverkauften Dialog, das hier in voller Länge verfügbar ist.
Thomas Geisel: „Die EU ist ein Verlierer des Ukraine-Krieges“
Der Leiter des BSW Expertenrates zur Gesundheitspolitik Professor Dr. med. Matthias Schrappe [aus Köln] hat im Cicero eine fünfteilige Artikelserie zur gesellschaftspolitischen Aufarbeitung der Corona-Zeit veröffentlicht. Professor Dr. med. Matthias Schrappe ist Internist und war Vorstandvorsitzender der Universitäts-Klinik Marburg, Dekan und wissenschaftlicher Geschäftsführer der Universität Witten/Herdecke, Generalbevollmächtigter der Frankfurter Universitäts-Klinik, Direktor Institut Patientensicherheit Universität Bonn (in den Jahren 2002 bis 2011).
Hände weg von Venezuela! Köln, Zülpicher Platz → Südbahnhof Samstag, 17.01.2026, 15 Uhr
Kundgebung + Demonstrationszug für Frieden, Souveränität & Völkerrecht! Wir sagen NEIN zu US-Imperialismus und fordern die Bundesregierung auf, sich klar gegen den völkerrechtswidrigen Angriff auf Venezuela zu positionieren.
Gestern Venezuela, morgen Kolumbien, übermorgen Grönland?! Wir stellen uns gegen Krieg, Destabilisierung und Kolonialismus. Die UN-Charta verbietet Gewalt und Drohungen zwischen Staaten – das muss respektiert werden!
Unabhängig von der Bewertung der Politik in Venezuela: Die Verschleppung eines gewählten Präsidenten ist ein klarer Bruch internationalen Rechts. Wir wollen eine friedliche, multipolare Weltordnung statt einer Epoche der Barbarei.
Die Bundesregierung darf nicht länger wegsehen! Wer schweigt, macht sich mitschuldig an der Aushöhlung des Völkerrechts. Europa muss sich endlich aus der Rolle des US-Vasallen lösen und für Diplomatie und Gewaltverzicht eintreten.
Unsere Botschaft ist klar: Keine Kriege für Macht und Ressourcen! Solidarität mit allen Menschen, die unter Krieg, Neokolonialismus und Unterdrückung leiden. Lasst uns gemeinsam ein starkes Zeichen setzen!
Bringt Friedensfahnen, Banner & Schilder mit! Lasst uns gemeinsam ein Zeichen setzen: El pueblo unido jamás será vencido!
An Silvester schließt sich das BSW der Mahnwache der Frauenheldinnen an, um gemeinsam ein sichtbares Zeichen für die Vorfälle der unrühmlichen Kölner Silvesternacht im Jahr 2015/16 zu setzen.
„Wer Gastrecht missbraucht, der hat Gastrecht eben auch verwirkt“,
sagte Sahra Wagenknecht wenige Tage danach, wofür sie von ihrer damaligen Partei „Die Linke“ lautstark angegangen wurde. Obwohl sie lediglich die Worte von Kanzlerin Merkel (CDU) wiederholt hatte. Probleme können aber nur dann gelöst werden, wenn wir sie ansprechen und klar benennen, wie sie sind. Fakt ist, dass auch zehn Jahre später das Sicherheitsempfinden in Deutschland weiter sinkt und die Kriminalitätsraten gestiegen sind. Falsche Toleranz hilft hier nicht weiter und ist fehl am Platz. Es ist eine der obersten Pflichten Frauen die uneingeschränkte, sichere Teilhabe am öffentlichen Leben zu ermöglichen. Über 1000 Anzeigen, sexuelle Übergriffe und Vergewaltigungen, und lediglich 36 Verurteilungen sind die Bilanz des Jahreswechsels, der weltweit für dramatische Schlagzeilen und Bilder aus dem Herzen unserer Stadt gesorgt hat. Es folgte eine intensive Debatte über die Flüchtlingspolitik, und ein großer Vertrauensbruch gegenüber Rechtsstaat und Medien, aufgrund der zögerlichen Handlung und Berichterstattung. Unser Land stand diesem Phänomen überfordert, macht- und schutzlos gegenüber. Infolge dessen wurden der Kölner Polizeipräsident in den einstweiligen Ruhestand versetzt, Untersuchungsausschüsse eingerichtet und das Sexualstrafrecht verschärft.
Am 10. Jahrestag möchten wir auf der Mahnwache zeigen, dass wir die Silvesternacht weder vergessen noch verschweigen.
Wann: Mi, 31.12.2025, 12-14 Uhr
Wo: Bahnhofsvorplatz, am Kölner Hauptbahnhof
Es ist unsere gesellschaftliche Verantwortung Frauen besonders zu schützen und Gewalt um jeden Preis zu verhindern. Wegschauen hilft noch weniger, als „eine Armlänge Abstand“ – wobei selbst die damalige Oberbürgermeisterhin Reker ihren Ratschlag inzwischen bereut.
10 Jahre Kölner Silvesternacht. Kommt zur Mahnwache "Frauen sind kein Freiwild" der @FrauenHeldinnen am 31.12.25, 12 bis 14 Uhr auf dem Bahnhofsvorplatz. https://t.co/6rsMKHgzak